Samstag, 1. Oktober 2016

Produktvorstellung und Test: Michelin Pilot Road 4 GT

März 2014


Gerade mal eine Woche war es her, dass der französische Reifenhersteller Michelin Ende Februar 2014 die Werksausstattung der überarbeiteten BMW R1200RT-Modelle mit seinem neuen Reifen Pilot Road 4 GT bekanntgab. Und schon standen Ende der vergangenen Woche 2 Testexemplare bei Pfiffikus, der Werkstatt unseres Vertrauens, warteten auf ihren Einsatz an meinem Reisedampfer und verschaffen damit Motorrad-Tourer.com die Ehre, zu den ersten zu zählen, die diese Gummis etwas genauer unter die Lupe nehmen dürfen.

 

Die ausgewählte BMW R1150RT fuhr während der letzten 7000 km auf den seinerzeit günstig bei Tirendo erstandenen Pirelli Angel ST durch die Gegend und verkörpert exakt die Zielgruppe des neuen MPR4 GT. In der komplett neu konstruierten und aus den Modellen Pilot Road für Naked Bikes und Sporttourer, Pilot Road Trial für Goß-Enduros und eben dem Pilot Road 4 GT bestehenden Reihe ist das GT-Modell für den Einsatz an schweren Tourenmotorrädern (ich übersetze deswegen GT mal frei mit „Groß-Tourer“) konzipiert.

              

Da man ja schon öfters gehört hat, dass einige Motorradhersteller die Konstruktion und Einführung neuer Profile einfordern, um die jeweiligen Reifenmodelle als Serienausstattung einzusetzen, wundert es nicht, dass eben auch der MPR 4 dementsprechend eine eigene und neue Entwicklungsstufe der seit Jahren bewährten Pilot-Road-Serie darstellt. Mit diesen Modellen möchte Michelin seine Position unter den Reise- und Tourenmaschinen stärken.

 


Schnell sind die Pneus mit den Herstellerdaten von Mitte Dezember 2013 (hinten) und Anfang Februar 2014 (vorne) fachkundig auf die Felgen gebracht und ausgewuchtet, so dass nun den folgenden Testfahrten nichts mehr im Weg steht. Natürlich werden die ersten Kilometer ein wenig vorsichtig zurückgelegt, will die Gummimischung doch sinnvoll eingefahren werden.

 

Aber schon in dieser frühen Testphase scheint sich eine Eigenschaft der MPR 4 GT herauszukristallisieren: Die Gummis suchen förmlich Kurven. Schon beim leichten Einlenken scheinen die MPR4 das schwere Motorrad in Schräglagen zu befördern, als müssten hier nicht etwa 6 Zentner plus Fahrergewicht bewegt werden. Ich bin gespannt, ob dieser Eindruck bleiben wird oder nur aktuell der bisherigen Gewöhnung an die doch schon recht deutlich abgefahrenen Vorgängerreifen geschuldet ist. Natürlich werde ich immer wieder mal Updates zu meinen Eindrücken liefern.

               









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