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Freitag, 17. November 2017

Christmas Garden 2017 im Botanischen Garten von Berlin Steglitz-Zehlendorf

  
Mit der gestrigen Premiere im Botanischen Garten von Berlin Steglitz-Zehlendorf startete zum zweiten Mal der Christmas Garden. Dabei handelt es sich um eine einmalige Komposition aus künstlerischer Lichtgestaltung und festlicher Atmosphäre, mit dem die weihnachtliche Vorfreude angesprochen und dem dunklen November-Abenden begegnet werden soll.



Auf einem rund zwei Kilometer langer Rundweg mit insgesamt 30 tollen Highlights erwarten liebevoll und aufwändig inszenierte Lichtinstallationen die Besucher. Ein besonderes Highlight ist die legendäre, über 100-jährige leuchtende Hängebuche. Auch ein funkelnder Kristallweg, die begehbare Milchstraße und vieles mehr lassen nicht nur Kinderaugen strahlen.



Wir durften bereits im Zuge der Premiere ein paar Eindrücke sammeln und haben Sie im folgenden Video kurz zusammengefasst.





 
 #christmasgarden, #botanischergarten, #berlin, #hauptstadt, #steglitz, #zehlendorf, #umgeSEHen

Montag, 13. November 2017

Heldenmarkt - die Messe für Nachhaltigkeit

Am letzten Wochenende fand in den Räumlichkeiten der Station Berlin mit dem Heldenmarkt eine Messe für nachhaltige Produkte und Dienstleistungen statt.



"In entspannter Atmosphäre, doch ohne dass die Ernsthaftigkeit verloren geht, wollen wir mit unserer Messe nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen zu mehr Wahrnehmung verhelfen und die Debatte um Nachhaltigkeit mit unserem breiten Rahmenprogramm vorantreiben." beschreiben die Veranstalter ihre Idee.

Wir haben uns ein wenig umgeSEHen und ich habe hier ein paar Eindrücke zusammengestellt, in welcher Vielfalt liebevoll zahlreiche interessante Angebote zusammengetragen wurden:










Das mobile Hühnerhaus - für den natürlichen Rasenmäher






































































Der Heldenmarkt findet neben Berlin auch noch in Düsseldorf, Hamburg, München, Stuttgart und Nürnberg statt.



#heldenmarkt  #messe  #berlin  #hauptstadt #station  #nachhaltig  #veggie  #vegan  #craft
 


Donnerstag, 14. September 2017

Vernissage "Eine feine Zeit" mit Claudia Mühlhans in Berlin-Friedrichshain

Nicht zum ersten Mal kommt die Künstlerin und Buchautorin Claudia Mühlhans aus dem hessischen Gießen wieder einmal nach Berlin, um dort ihre neuesten Bilder auszustellen.



Claudia Mühlhans wird Bilder zeigen, die weder geschaffen noch produziert wirken, sondern die ihre eigenen Erfahrungen gemalt wiedergeben.

Für alle Kunstinteressierten und -liebhaber lohnt sich ein Besuch sicherlich, insbesondere zur Vernissage am Freitag, bei der die Künstlerin selbst da sein wird und sich auf interessante Gespräche und einen Gedankenaustausch freut.



Dienstag, 15. November 2016

Finnischer Sonnenaufgang in der Columbiahalle

04.03.2013:

Nach ihrem Gastspiel im vergangenen Sommer in der Wuhlheide war die finnische Rockband Sunrise Avenue am gestrigen Abend erneut in der Hauptstadt und spielte mit einigen Besonderheiten in der Columbiahalle auf.

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Zum einen war da die ungewöhnliche Besetzung mit Cello, Mundharmonika, Horn und Percussion, die einigen Songs ein neues Klangbild und noch etwas mehr Druck verschaffte. Zum anderen sorgten einige Bandmitglieder in ihren Sakkos und Anzügen für ein ungewohntes Outfit.

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Mit ihren zwischen Rock, Pop und Rockballaden angesiedelten Songs wusste Sunrise Avenue erneut die anwesenden Fans zu begeistern, als die für die Columbiahale bekannten Nebelschwaden die groß besetzte Bühne einhüllten.


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Nicht nur dieses gelungene Konzert spricht dafür, sich ab und an auf der Homepage des in Berlin sehr aktiven Veranstalters Trinity Music umzusehen, denn dieser holt regelmäßig aktuelle und angesagte Stars zu Live-Auftritten in die Stadt.

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Wer Interesse an weiteren Bildeindrücken des gestrigen Konzerts von Sunrise Avenue hat, kann in diesem Album fündig werden.


Nettmachtershier

19.02.2013:

„Bin ich ein Geschenk?“ ist die spontane Reaktion von Bernhard Hoecker, als er erfährt, dass in seinem Publikum ein dreizehnjähriges Geburtstagskind sitzt. „Und sag mir nicht, ich wäre verpackt in einem kleinen Kasten gekommen!“

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Seit gestern gastiert der Kölner Comedian bis zum morgigen Mittwoch im Quatsch Comedy Club mit seinem Programm „Netthamseshier“. Und egal, ob es dabei um einen Schnellkurs in Sachen Facebook, seine Erfahrungen bei einem „Meet and Greet“ mit einer finnischen Heavy-Metal-Band oder die Gewohnheiten von Katzen- und Hundebesitzern geht, das Programm kommt ohne roten Faden aus.

Dialog
 
Das wiederum liegt an der eigentlichen Stärke Hoeckers: Seiner Schlagfertigkeit und dem Können, sich in Sekundenschnelle auf die Situation und die Person aus dem Publikum einzustellen, mit der sich ein Dialog entwickelt. Und gleichzeitig merkt man ihm auch an, wie er sich in solchen Dialogen, die er gerne mit Wortwitz und dem Schalk im Nacken führt, immer wieder zwingen und konzentrieren muss, um zu seinem Programm zurückzukehren.

Hoecker hat Spass

Hoecker ist einer der wenigen Comedians, die tatsächlich ohne Programm auskommen würden und dabei das Publikum bestens unterhalten könnten. Und da er das über große Teile des Abends auch macht, wird die Show ganz wesentlich vom einbezogenen Publikum mitgestaltet und unterscheidet sich von Abend zu Abend. Vielleicht gehe ich eben deswegen sogar nochmals hin – nur noch ganz wenige Karten soll es für den Quatsch Comedy Club noch geben.


Die Gabys und Boat People im Rickenbackers

15.02.2013:

Nicht zum ersten Mal sorgte die bunte Damen-Band „Die Gabys“ gestern Abend im Rickenbackers an der Bundesallee mit Live-Musik für gute Laune. Aber erstmals tat sie dies zusammen mit der befreundeten Band „Boat People“ aus dem Gelsenkirchener Ruhrpott.


Da die aktuelle Krankheitswelle auch vor der Lady-Combo nicht halt gemacht hatte, musste „frau“ sich kurzfristig Gesangs-Ersatz besorgen: Gerade mal 24 Stunden vor der Show angesprochen, sagte Entertainer Mikey spontan zu und harmonierte von Anbeginn an ganz wunderbar mit den übrigen fünf Gabys. Er wusste dabei in einer bunten Zusammenstellung der Hits von Joe Cocker und Chris Brown über Ike und Tina Turner (hier mit vertauschten Rollen) bis hin zu John Travolta und Olivia Newton-John stimmgewaltig und gutgelaunt zu überzeugen.


Die Boat People, die – wie der Name es schon sagt – sich eigentlich beim Segeln kennengelernt hatten und auch nach wie vor diesem Hobby gemeinsam frönen, ergänzten danach mit einer sehr feinfühligen Mischung aus gefühlvollen Rockballaden und bodenständigem Brit-Rock von U2 über Simple Minds bis zu Pink Floyd, bevor beide Bands dann mit gemeinsamen Songs nicht nur die Kapazität der kleinen Bühne ausreizten, sondern einem äußerst gelungenen Abend stimmungsvoll die musikalische Krone aufsetzten.







Cool Christmas

06.12.2012:

Passend zu den sinkenden Temperaturen und dem winterlichen Schneefall wurde gestern Abend auch im Theater des Admiralspalastes ganz auf coolness gesetzt: Die Premiere von “Christmas with the Rat Pack – Live from Las Vegas” zauberte das Flair der späten 50er und frühen 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts in den traditionsreichen Saal.


Es gibt viele Interpreten, die sich an ein Cover des legendären Rat Packs, dem Lebemann-Trio mit Frank Sinatra, Sammy Davis Jr. und Dean Martin heranwagen, aber nicht alle können damit überzeugen. Gestern Abend waren schon nach wenigen Sekunden anfängliche Zweifel  beseitigt.

Tam Ward verkörperte den lässig-coolen Frank Sinatra nicht nur stimmlich mit viel Dynamik und Feingefühl. Auch der dem Original anhaftende Hauch von Überheblichkeit sprach aus seiner Mimik und Gestik, ohne dabei den Bogen zu überspannen. “Frankie-Boy” führte seine Kumpanen wie in besten Zeiten souverän durch den Abend, nur um immer wieder selbst mit seinen stimmlichen Qualitäten Ausrufungszeichen zu setzen.


Auch der dem wirklichen Sammy Davis Jr. in seiner leicht freakigen Hibbeligkeit in nichts nachstehende Giles Terera konnte sehr überzeugen. Gesanglich und mit mancher Tanzeinlage aufwartend versprühte er viel Witz und Komik und verkörperte so den spaßig-coolen Part des Trios.

Bei Phil Baley dagegen hatte man zunächst so manches Mal das Gefühl, als würde er mit seinem Cover von Dean Martin etwas überdrehen. Dessen promille-bedingte Ein- und Ausfälle waren derart vordergründig, fast schon etwas plump anmutend, dass man sich immer wieder in Erinnerung rufen musste, wie oft man sich für das Original fremdgeschämt hatte. Er, der schmalzig-coole Typ, der nie ohne mehr oder weniger gefülltes Glas anzutreffen ist, war an diesem Abend für die schmachtenden Momente verantwortlich.

So befand sich dann das Publikum wie auf einer Reise in die Vergangenheit des legendären Sands-Hotelcasinos, in dem das Rat-Pack vor mittlerweile fünfzig Jahren so manchen Abend auf der Bühne verbrachte. Und wenn dann altbekannte Weihnachtslieder mal gefühlvoll von Frankie-Boy, mal dahinschmelzend von Dean Martin oder spleenig-verrückt von Sammy Davis Jr. oder gar stimmlich komplett vom gesamten Rat-Pack in den Saal gehaucht oder geschmettert wurden, fühlte es sich schon sehr nach “Cool Christmas” an.

Wer also heute früh noch kein Nikolausgeschenk parat und deswegen einige Schweißperlen auf der Stirn hatte, findet vielleicht noch einen Ausweg: Karten für die bis zum 9. Dezember im Admiralspalast stattfindenden Vorstellungen sollen noch zu bekommen sein.

Schottischer Abend im Tempodrom

13.11.2012:

Gestern Abend war die 24-jährige Songwriterin und Komponistin Amy Macdonald im Tempodrom am Anhalter Bahnhof zu Gast.

 

Innerhalb von fünf Jahren hat sie nun bereits 3 Alben veröffentlicht: Ihr 2007 erschienenes Debutalbum “This Is The Life” darf man nach Top-Ten-Pätzen in 15 Ländern durchaus als eine kleine Sensation bezeichnen. Mit entsprechend großer Erwartungshaltung folgte dann 2010 das Album “A Curious Thing” und entwickelte sich ebenfalls zu einem europaweiten Erfolg.

Um so gespannter war man dann, als im Juni 2012 der dritte Streich mit “Life In A Beautiful Light” erschien, das sich mit weiteren Top-Ten-Platzierungen in zehn europäischen Ländern nahtlos einreihte.


 
Wegen der bekannten Parkplatzproblematik rund um das Tempodrom bot sich die Anfahrt zum Konzert per S-Bahn mit fast direktem Zugang zum Veranstaltungsort an. Aber da diese bekanntlich auch nicht immer regelmäßig fährt, machte ein Zeitpuffer Sinn. Zum Glück hat an diesem Abend alles geklappt und ich konnte diesen Puffer ganz gut vor Ort im Anhalter Café, wenige Schritte vom Eingang zum Tempodrom entfernt, verbringen. Hier traf ich – neben einer Menge weiterer Konzertbesucher -  auf die Inhaberin Marion, die ihre Gäste nicht nur mit Engagement und frisch zubereiteten Leckereien umsorgt, sondern das Herz am rechten Fleck hat und nicht auf den Mund gefallen ist. Ganz klar: Das wird jetzt nach meinem ersten Besuch dort einen hohen Wiederholungsfaktor bei passender Gelegenheit haben.


 
Für den schottischen Abend in Berlin war dann von Amy Macdonald selbst ein bunter Mix aus altbekannten Hits und neuen Songs ihres aktuellen Albums zu rechnen. Leider war nicht mit der Wiederholung ihres Luxemburger Experimets zu rechnen, als sie zusammen mit dem Orchester der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken einige Songs ihrer ersten beiden Alben in einer orchestralen Fassung präsentierte.


 
Aber auch so verstand Amy Macdonald es an diesem Abend, ihre zwar sanfte aber dennoch einprägsame Stimme so einzusetzen, dass das altersgemischte Publikum schnell mitgerissen wurde. Der Funke sprang schnell über, als sie die ersten bekannten Hits spielte.


Das Tempodrom wusste dabei erneut, nicht nur optisch sondern auch klanglich zu überzeugen.So verging der Abend voll schottischer Pop- und Folkmusik, die mit der bekannten Leichtigkeit und Unbekümmertheit des bodenständig wirkenden Stars in der Mitte Berlins dargeboten wurde.