Freitag, 15. April 2016

Highland-Hobby #HiHo 2016 – Die Testfahrt

In der Woche nach Ostern sollte es dann auf „große“ Testfahrt gehen: eine knappe Woche Lausitz schien eine gute Gelegenheit zu sein, ein paar Dinge auszuprobieren, die dann auf unserem Roadtrip durch Schottland im Mai 2016 funktionieren sollten. Aber einige Vorbereitungen standen zuvor noch an:

Bei unserem Frühjahrsputz hatten wir leider noch die Reinigung und Desinfektion des Frischwassertanks vergessen. Ein entsprechender Tipp führte uns dann zu dem Agebot von Certisil. Von diesem Anbieter wurde uns eine dreigeteilte Prozedur mit Reinigung und Spülung nicht nur des Tanks sondern vor allem auch aller frischwasserführenden Leitungen sowie incl. Wasserkonservierung empfohlen. 

www.certisil.com


Wir haben uns dann mal auch an diese Arbeit gemacht. Da es uns nach wie vor gesundheitlich gut geht, dürfen wir wohl zu Recht hoffen, hierbei keine allzu großen Fehler gemacht zu haben ;-)




Unser Hobbynator war vom Vorbesitzer mit einem 2er-Fahrradträger auf der Deichsel ausgestattet worden, was uns zunächst sehr gut gefiel. Durch diverse Hinweise sensibilisiert besorgten wir uns dann eine Deichselwaage, um – selbstverständlich auf Höhe des Kugelkopfs unserer Anhängerkupplung am Zugfahrzeug – die Anhängelast zu kontrollieren. Ups, mit nur einer gerade einmal halbvollen Gasflasche im Gaskasten und noch ohne montierte Fahrräder zeigte die Waage bereits etwas über 60 kg an. Das bedeutet wiederum, dass die an unserem Zugfahrzeug zulässige Anhängelast von immerhin 90 kg mit einer vollen Gasflasche und zwei montierten Fahrrädern, die zusammen schon etwas über 35 kg auf die Waage bringen, schnell überschritten sein würde.

Den Wohnwagen dann bewusst so zu beladen, dass in seinem Heck ein Gegengewicht entsteht, welches zu einer Verringerung der Anhängelast führen würde, war für uns keine wirkliche Option: Zu viele Stimmen warnen in einem solchen Fall vor unruhigerer Straßenlage des Wohnwagens, als dass wir hier ein Risiko eingehen wollten. Also war schnell klar, auch wenn wir uns schon sehr darauf gefreut hatten, mit unseren Berlin-Rädern schottischen Boden unter die Reifen zu nehmen, es braucht eine Alternativlösung für die Fahrräder. 




Dabei wurden wir wiederum in unserer Heimatstadt fündig: Ziemlich zentral in der berühmten „Alten City West“ befindet sich in der parallel zum Ku-Damm laufenden Kantstraße das Fahrradgeschäft Just-Bikes, das unter seiner Hausmarke Chrisson pfiffige Falträder anbietet, die für uns wie geschaffen erscheinen: 




Mit den aus unserer Jugend noch mit einem spöttischen Charme in der Erinnerung verbliebenen Klapprädern haben diese Modelle nur noch die Grundidee gemeinsam: Sie lassen sich mit wenigen Handgriffen auf eine handliche Größe bringen. Ansonsten zieren die Chrisson-Falträder eine qualitativ vernünftige 6-Gang-Schaltung, effektive Felgenbremsen sowie eine stabile Rahmenkonstruktion mit Schnellspannverschlüssen, die eine schnelle Montage oder Demontage ermöglichen. Wie schnell das geht, kann man im folgenden Video sehr gut sehen (nach Anklicken des nachfolgenden Bildes öffnet sich das Video in einem neuen Fenster):


https://www.flickr.com/photos/motorrad-presse/26353224912/in/album-72157663970147764/


Derart in der Größe verringert, finden unsere beiden neuen Reisebegleiter bequem neben dem prophylaktisch mitgenommenem DENQBAR-Generator auf der Ladefläche unseres Zugfahrzeugs Platz, sind dort vor Wind und Wetter sowie Diebstahl geschützt und belasten damit nicht mehr zusätzlich des Gesamtgewicht sowie die Anhängelast unseres Hobbynators.




Außerdem hatten wir uns vor der Testfahrt noch mit einem wenig Strom verbrauchenden Fernseher (Telefunken mit 61 cm Bildschirmdiagonale aber nur 19 Watt Stromaufnahme im Betrieb) sowie einer ebenso preiswerten wie handlichen Satellitenschüssel im praktischen Koffer und herausragenden Bewertungen bei Amazon ausgestattet.


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Für das leibliche Wohl sollte ferner ein ebenfalls von vielen Campern empfohlener Tischgrill sorgen, der ebenfalls für kleines Geld ergattert wurde und mit handlichen Gas-Kartuschen betrieben wird.


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Ansonsten haben wir uns natürlich vor der Testfahrt informiert, welche Hotspots die Region der Lausitz zu bieten hat und welche Camping- oder Stellplätze für uns in Betracht kommen. Was die Tipps zur Region angehen, haben wir wie so oft auf den Reiseführer „Lausitz“ aus dem Berliner Trescher-Verlag gesetzt und wurden erneut nicht enttäuscht. Wir mögen sowohl die Auswahl der vorgeschlagenen Sehenswürdigkeiten als auch das für uns richtige Ausmaß an erläuternden Hinweisen und Hintergrundinformationen.


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Bei der Suche nach Übernachtungsmöglichkeiten haben wir auf unserer Testfahrt dann auf zwei Trümpfe setzen wollen: Zum einen ist der neue Stellplatz-Führer„Landvergnügen“ gerade rechtzeitig vor unserem Trip herausgekommen. Das Besondere an diesem Stellplatzführer ist, dass er Campingfreunde und Anbieter regionaler Produkte zusammenbringt. Solche Anbieter offerieren für Wohnmobile, aber sehr häufig auch für Wohnwagen, die Möglichkeit, dort jeweils für eine Nacht kostenlos zu stehen. Gleichzeitig bekommen die Gäste die Gelegenheit, die Produkte des jeweiligen Anbieters frisch und direkt zu erwerben und auszuprobieren. Für uns als Leckermäuler und immer an regionalen Spezialitäten und Besonderheiten Interessierten klang das wie das Versprechen des Paradieses auf Erden.

Außerdem und vor allem schon mit Blick auf unsere geplante Schottland-Reise im Mai haben wir uns mit den Angeboten der niederländischen Camping-Spezialisten von ACSI befasst. Diese bieten neben sehr umfangreichen Camping- und Stellplatzführern für Deutschland und auch für Europa zusätzlich noch ein Schmankerl für die Nebensaison an: Legitimiert durch die eigene „Camping Card“ kann man auf vielen Plätzen in der Nebensaison besonders günstige Konditionen in Anspruch nehmen. Oftmals zahlt man dann bei diesen Angeboten lediglich 17 – 19 Euro pro Nacht für ein Caravan-Gespann mit zwei erwachsenen Personen.

www.acsi.eu


Wir wollen nicht zu weit vorgreifen, aber auch in unserem späteren Zielgebiet Schottland sind sehr viele, für uns interessante Campingplätze Partner von ACSI, so dass sich aus unserer Sicht eine Investition in die Stellplatzführer der Niederländer, ggf. auch sogar in die zusätzlich zu erwerbende Camping-Card sehr lohnen kann. 



Für unsere Testfahrt sind wir jedenfalls sowohl im „Landvergnügen“ als auch beim ACSI-Angebot fündig geworden: Für die erste Nacht haben wir uns einen Tag vorher bei einem Milchschafhof im zur nördlichen Lausitz zählenden Spreewald angemeldet. Den Hobbynator haben wir dann am Vormittag des Dienstags nach Ostern mit dem restlichen Hab und Gut beladen, Falträder und Generator verladen, um dann gegen Mittag von Berlin aus Kurs Südost zu nehmen. Bewusst haben wir dabei zunächst auf die Nutzung der schnelleren Autobahn verzichtet, wollten wir doch diese Testfahrt auch dazu nutzen, uns mit dem Fahrverhalten unseres Hobbynators und der notwendigen Gewöhnung an die zusätzlichen Abmessungen zu gewöhnen. Also ging es über unterschiedlich große und kleine Brandenburger Straßen und Sträßchen, bis wir ziemlich schnell gemerkt haben, dass uns unsere Vor-Erfahrungen mit anderen Anhängern durchaus zugute kommen und wir uns schnell an die nun zu beachtenden Abmessungen gewöhnt haben.

So konnten wir dann irgendwann guten Gewissens auf die Autobahn wechseln, um bei ca. Tempo 90 (der Hobbynator hat bekanntlich eine 100er-Zulassung) gemütlich und ohne Hetze aber auch ohne langsamen LKWs hinterherzuckeln zu müssen Strecke zu machen. Der Spritverbrauch stellte sich dann schnell bei etwas unter 10 Litern ein, was in Anbetracht des sonstigen Verbrauchs unseres Zugfahrzeugs von etwa 6 bis 7 Litern auf der Autobahn im Rahmen des zu Erwartenden lag.



So trafen wir dann am späten Nachmittag auf dem Milchschafhof ein und auf eine – trotz heftiger Erkältung – überaus freundliche Gastgeberin, die uns sogleich verschiedene Möglichkeiten zeigte, auf denen wir auf ihrem Gelände unseren Wohnwagen abstellen durften. Wir entschieden uns für ein Plätzchen, das uns die Hoffnung auf einen späteren schönen Sonnenuntergang gab und gleichzeitig einen kurzen Weg zu den Toiletten ermöglichte. Schnell waren die Stützen ausgefahren, das Stromkabel (Strom gab es auch noch kostenlos...) verlegt und die Gasflasche aufgedreht.

Dann mussten wir uns auch schon sputen, wollten wir den Tipp unserer freundlichen Gastgeberin annehmen: Ihr Mann werde gleich im Stall damit beginnen, die Schafe zu melken. Und wenn wir wollten, dürften wir dabei gerne zusehen. Na klar wollten wir.



Also ging es rüber zu den Ställen. Da wurden wir dann nicht nur von der Menge der dort stehenden Schafe (um frei auf der Wiese zu stehen war es um diese Jahreszeit einfach noch zu kalt), insbesondere aber von den vielen, erst wenige Tage oder Wochen alten Jungtieren überrascht. 








Auch staunten wir nicht schlecht, als sich verschiedene Schweinearten zu den Schafen gesellten und wir nach und nach ein Gespür dafür bekamen, wie groß der Betrieb unserer Gastgeber eigentlich war.



Einen Stall-Spaziergang und einige nette Gespräche mit den helfenden Praktikanten und Praktikantinnen später dann der Show-Down: Als hätten sie es schon seit langem eingeübt, trotteten die Schafe aus eigenem Antrieb an die Melkstationen, nahmen jeder und ohne Drängeln seine richtige Position in der Reihe ein, machten sich genüßlich über das angebotene Futter her und ließen sich nach und nach und ohne Gegenwehr bereitwillig melken.

So bekamen wir aus erster Hand einen Eindruck, wie die Basis für die später in diesem Betrieb hergestellten Schafskäse geschaffen wird Natürlich versorgten wir uns dann auch noch bei unseren freundlichen Gastgebern für wirklich kleines Geld mit einigen Sorten Käse, frischen und gerade aus dem Hühnerstall geholten Eiern sowie einem leckeren Selbstgemachten Fleischkäs, der dann das Abendessen nicht mehr überlebte. Da es außerdem in dem Ort noch einen kleinen Hofladen gab, der gerade noch offen war, statteten wir diesem selbstverständlich auch noch einen Besuch ab und bekamen einen zusätzlichen Eindruck der hier entstehenden regionalen Produkte.



Der Sonnenuntergang ließ dann noch einige Zeit auf sich warten und zunächst einigen heftigen Regen- und Hagelschauern den Vortritt. Gemütlich in unserem Hobbynator sitzend und die frisch erworbenen Produkte verspeisend konnten wir diesem Schauspiel aus unmittelbarer Nähe folgen und die anschließenden herausragenden Lichtverhältnisse für schöne bleibende Eindrücke nutzen.











Am nächsten Morgen hieß es dann, Abschied zu nehmen. Mit dem ernstgemeinten Beteuern, zu einem anderen Zeitpunkt wiederzukommen räumten wir dann das Feld, damit weitere Besitzer des Landvergnügen-Stellplatzführers im Laufe des Tages nachrücken konnten. Nach diesem Erlebnis hat sich Landvergnügen eine überzeugte und dicke Empfehlung von uns verdient.



Wir steuerten dann zunächst Vetschau an, einen Ort, den wir bislang überwiegend mit der nahegelegenen Slawenburg Raddusch in Verbindung gebracht hatten. Das niedliche kleine Zentrum mit seiner wendisch-deutschen Doppelkirche haben wir dann durchquert, ehe wir uns in der Zentrale der Vetschauer Wurstwaren noch vorsorglich mit Proviant für unsere weitere Fahrt eingedeckt hatten.



Von dort aus ging es dann nach Spremberg, wie es in den Reiseführern so schön heißt der „Perle der Lausitz“. Und tatsächlich haben die Spremberger ihr kleines Städtchen insbesondere im Zentrum ganz schön herausgeputzt. Unser kleiner Bummel führte uns an schönen Fassaden insbesondere der Sparkasse und an dem vielleicht bekannten Bullwinkel-Brunnen vorbei in Richtung Burg, in der sich heute neben dem Lausitzer Heidemuseum auch eine Musikschule befindet.











Auf wem Weg dorthin aber stolperten wir völlig zufällig dem eigentlichen Hotspot Sprembergs über die Schwelle: Schon der für unsere Ohren etwas ungewöhnliche Name „Kosel`s moderne Hauswirtschaft“ zog uns magisch an. 



Bislang hatten wir ja zum Beispiel das kleine „Problem“, dass sich unsere Kleiderbügel im Wohnwagen während der Fahrt regelmäßig von der Kleiderstange im Schrank verabschiedeten und dann in einem wirren Durcheinander auf dem Schrankboden ausruhten. Vielleicht bekamen wir hier eine Idee, damit umzugehen?

Nun, gesehen haben wir nichts. Aber dann begegnete uns unser Highlight des Tages: Der Inhaber entpuppte sich nicht nur als pfiffiger Problemlöser: Auf die Frage, ob wir nicht vielleicht – zum Beispiel aus einer Hemdenreinigung – Drahtbügel hätten, deren Krümmung wir einfach stärker um die Kleiderstange herumführen könnten, hätten wir auch durchaus alleine kommen dürfen... Aber damit nicht genug: Der schon eingangs erwähnte Reiseführer in unserer Hand entlarvte uns als Touristen und führte direkt zu der augenzwinkernden Frage, was uns als Berliner denn in das Niemandsland eines Lausitzer Haushaltswarenladens führe und ob es denn in Berlin nichts mehr zu kaufen gäbe.



Bevor wir antworten konnten sprudelten die Tipps zu weiteren Sehenswürdigkeiten der Region nur so aus unserem wortgewandten Gegenüber, dass wir uns kurzzeitig fragten, ob zugleich auch die Tourismus-Information im Haushalts-Kaufhaus untergebracht war. Also, das gibt ebenfalls eine klare Empfehlung von uns: Wer sich im Raum Spremberg einmal umsehen möchte, dem empfehlen wir sehr einen Besuch von Kosel`s moderner Hauswirtschaft, damit Ihr Euch auch fachkundig beraten lassen könnt, was es hier zu sehen gibt... Nicht zuletzt auch seine mehrere Jahrzehnte alte Sammlung von Duracell-Hasen im Schaufenster ;-)




Von Spremberg aus fuhren wir einen Bogen in südöstlicher Richtung, um unser nächstes Ziel anzusteuern: In den ACSI-Unterlagen waren wir auf zwei Camping-Plätze direkt am Senftenberger See gestoßen, wobei wir uns zunächst für den Platz „Familien Park“ entschieden. Diese Entscheidung ließ sich nicht lange halten, denn dort, wo uns unser Navigationsgerät nach Eingabe der Adresse hinführte, war von einem Campingplatz weit und breit nichts zu sehen.

Zum Glück hatten wir auf dem Weg den anderen Platz bereits passiert und entschieden nun, ohne weitere Suche umzukehren und eben diesen Platz anzusteuern. Das war dann auch gleich eine gute Gelegenheit, auf engem Raum mit dem Hobbynator ein Wendemanöver auszuprobieren. Mit den routinierten Anweisungen von Mone gelang mir dieses Manöver mit nur einer Korrektur, so dass wir uns hinterher verdutzt fragten, ob das nun das ganze Problem gewesen sei? Hoffentlich werden wir nicht zu schnell zu übermütig und stecken dann irgendwann in einer vergleichbaren aber doch anderen Situation nicht in der Klemme... Wahrscheinlich wird aber genau das geschehen, ich kenne mich ja auch schon etwas länger...



Der Komfort-Campingplatz am Senftenberger See entpuppte sich als wahrer Glücksgriff: Die 5 Sterne dieses Platzes wurden nicht zu Unrecht vergeben: Top Sanitäreinrichtungen, eine sehr gepflegte Anlage, Strom, Wasser und sogar Fernsehanschluss direkt am Stellplatz, sogar ein morgendlicher Brötchenservice trotz Vor-Vor-Saison – alles in allem ist dieser Platz mit seinen netten Betreibern Schuld daran, dass wir unsere Pläne änderten: Da wir nach den feuchten Vortagen unseren Hobbynator und auch das Zugfahrzeug auf einem doppelt breiten und gepflasterten Wohnmobil-Stellplatz platzieren durften, konnte es nicht mehr besser werden und wir entschlossen uns, Testfahrt hin oder her von nun an einfach mal ein paar Tage auszuspannen und hier zu bleiben. Schnell war der Platz bis Sonntag verlängert und wir grinsten uns zufrieden zu.








So verbrachten wir dann die folgenden Tage mit einem Besuch des spektakulären Besucherbergwerks F60 in der Nähe von Finsterwalde, einigen kleineren Ausfahrten mit unseren neuen und hervorragend funktionierenden Chrisson-Falträdern rund um den Senftenberger See, sowie dem Besuch in der Nähe wohnender Verwandter.

Herausragend hat sich tatsächlich der Kochmann-Grill gemacht: Mit wenig Platzbedarf ist dieser schnell aufgebaut. Die eingelegte Gaskartusche hat uns drei Abende lang Grillvergnügen bereitet, ohne dass sie dabei in die Knie gegangen ist und die nachfolgende Reinigung der Grillplatte sowie der Fettschale ist dank tefalähnlicher Beschichtung wirklich ein Kinderspiel.

Weniger erfolgreich fiel die Testphase in puncto Fernsehen aus. Auch mit unterschiedlichen vor Ort noch nachgekauften Kabeln konnten wir einfach keinen Empfang in unseren Fernseher zaubern. Nach zunächst im Verdacht stehenden untauglicher Sat-Schüssel oder vielleicht defekten Sat-Findern steht nun unser Fernseher unter Generalverdacht: Auch mit dem TV-Anschluss unseres Campingplatzes haben wir es nicht geschafft, irgendeinen Sender zu empfangen. Hier wartet jetzt daheim noch etwas kriminalistischer Spürsinn gepaart mit Fehlersuche, um dann für unseren Schottland-Trip auch unter diesem Aspekt gut vorbereitet zu sein.

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